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By Karl-Wolfgang Tröger (Hg.)

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Schoeps, Der Ursprung des Bösen und das Problem der Theodizee im pseudoklementinischen Roman, Rech SR 60, 1972, 129ff). Dieses Modell ist besonders interessant, weil hier der pseudoklementinische Petrus als Gegner des "Simon" auftritt, welchem in diesem Diskurse die Verteidigung gnostischer Belastungsthesen obliegt. 14 Vgl. R. Haardt, Das universaleschatologische Vorstellungsgut in der Gnosis, in: K. Schubert, Vom Messias zum Christus, Wien/Freiburg/Basel 1964. Die Gestalt des Weltschöpfers im Manichäismus, der sogenannte Dritte Gesandte, ist hier nicht heranzuziehen, weil er als Vertreter des Lichtreiches eine rein soteriologische Aufgabe hat.

Es soll nun im folgenden kurz die systemimmanente formale Bedeutung der Belastungs- und Entlastungsfunktion beleuchtet werden, welche in gnostischen Theodizeemodellen dem Begriffe des Bösen gewöhnlich zufällt. II Generell geht es bei Theodizeeversuchen 5 an sich um den Ansatz eines Reduktionsmodells, in welchem ein vorzugsweise ethisch-rational und monotheistisch bestimmter Begriffvon Gottheit bzw. der Begriffeiner Arche als Bedingung der Möglichkeit des Seins mit einem jeweils in Abhängigkeit von diesem Begriffe definierten Typos des Bösen vermittelt werden soll, ein Versuch, der zwangsläufig in solcher Weise angestellt wird, daß die notwendigen Bestimmungen des Ursprungs und des Wesens des Bösen, die einander naturgemäß wechselseitig vorausgesetzt sind, immer so vorgenommen werden, daß bei der Konstitution dessen, was systembedingt jeweils als das Böse zu gelten hat, jedweder direkte kausale Nexus zwischen dem Bösen und dem erwähnten Begriffe der Gottheit bzw.

Hierzu auch: H. Koester und J. M. Robinson, Entwicklungslinien durch die Welt des frühen Christentums, Tübingen 1971. 2 Hier ist der Brief des Ptolemaios an Flora, den uns Epiphanius überliefert hat, als Ausnahme zu nennen. 3 So vor allem die Schriften VII,2; VII,3; IX,3; XI,l. 4 Vgl. z. B. K. Koschorke, Hippolyts Ketzerbekämpfung und Polemik gegen die Gnostiker. , Eine gnostische Pfingstpredigt. Zur Auseinandersetzung zwischen gnostischem und kirchlichem Christentum am Beispiel der "Epistula Petri ad Philippum" (NHC VIII,2), ZThK, Robert Haardt 38 Bei der Austragung solcher großkirchlich-gnostischer Divergenzen pflegte die typisierte Kontroverse um die Definition des Begriffes des Bösen (wie übrigens auch Tertullian in De praescr haer VII 5 vermerkt) eine hervorragende Stellung einzunehmen, und zwar deshalb, weil einerseits allen Erlösungsreligionen - und somit auch dem Christentum und der Gnosis - per definitionem ein geschärftes Bewußtsein für die Existenz des Bösen notwendigerweise innewohnt, andererseits aber gerade dem Begriffe des Bösen in den uns hier interessierenden in Konkurrenz stehenden Erlösungsreligionen von ihrer eigenen Systematik her eine recht unterschiedliche Funktion zufällt.

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